Therapiebegleithund

… was ist das?

Ein Therapiebegleithund ist ein speziell ausgebildeter Hund, der in der tiergestützten Therapie eingesetzt wird. Dieser Hund begleitet seinen entsprechend ausgebildeten Menschen bei der Therapie. Sie können sowohl als Team an wechselnden Einsatzorten arbeiten, als auch fest in einer Praxis tätig sein.

Es gibt drei wichtige Kriterien, die erfüllt werden müssen, wenn Sie mit Ihrem Hund als Therapiebegleithund-Team tiergestützte Therapie machen möchten.

Die Tiergestützte Therapie kann nur ausgeführt werden, wenn eine Fachkraft (z.Bsp. LogopädIn, ErgotherapeutIn, PsychotherapeutIn, PädagogIn …) das ausgebildete Tier in seinem Fachgebiet einsetzt.

Die tiergestützte Therapie ist immer auf Ziele ausgerichtet, die erreicht werden sollen und im Vorfeld festgelegt und definiert werden.

Ein Therapiebegleithund muss ein freundliches, gutmütiges und festes Wesen haben. Seine Reizschwelle muss sehr hoch sein und das „Gestreichelt werden“ sollte er mögen. Ein guter Grundgehorsam sollte selbstverständlich sein und ein sehr starkes Vertrauensverhältnis zum Hundeführer bestehen.

Es ist wichtig zu beachten, dass nicht jeder Hund ein Therapiebegleithund werden kann. Die Ausbildung eines Therapiebegleithundes ist ein langwieriger und intensiver Prozess, der bereits kurz nach der Geburt des Hundes beginnt.